Dr. Dirk Stolley

| Amalgamausleitung

Auch wenn die Amalgam-Füllung noch immer eine adäquate Behandlungsmöglichkeit darstellt, gibt es Fälle, in denen die Belastung durch das Amalgam für den Körper nicht mehr zu ertragen ist. Es kann zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder auch zu einer erhöhten Allergie-Empfänglichkeit kommen. In solchen Fällen wird geraten, die Amalgam-Füllungen zu entfernen.

nach oben

| Amalgamentfernung

In besagten Fällen sollte in jedem Falle die Entfernung unter Anwendung eines Spanngummis ("Kofferdam") geschehen. Dieses Spanngummi wird gelocht und so über die zu behandelnden Zähne gelegt, dass in Kombination mit dem Sauger sowohl Amalgam-Staub und -Krümel als auch die schädlichen Dämpfe so weit wie möglich abgefangen werden und nichts in die Mundhöhle gelangt!

nach oben

| Amalgamausleitung

Die Tatsache, dass die Belastung durch das Amalgam selbst nach Entfernung der Füllungen noch immer im Körper ist, macht es in den meisten Fällen notwendig, die Schwermetalle aus dem Körper auszuschwemmen. Dieses gelingt über die Zink- und Algengesteuerte Amalgamausleitung. Sie gliedert sich in zwei Phasen und wird jeweils begleitet durch die Einnahme homöopathischer Agentien. Diese binden zunächst die Schwermetalle im Körper (1. Phase). In Phase 2 werden die so gebildeten "Schwermetall-Komplexe" aus dem Körper ausgeschwemmt.

Sie erhalten nach der Entfernung der letzten Amalgam-Füllung ein Privatrezept.
Dosierung der Medikamente zur Quecksilberausleitung:

Direkt nach Füllungsentfernung:
3 Tabl. Chlorella-Hau

1. Phase (ca. 33 Tage):

Zinkorotat - 3 x täglich 1 Tablette vor dem Essen

1000 mg Vitamin C pro Tag - Dauer: bis das Zinkorotat aufgebraucht ist

2. Phase (ca. 40 Tage):

coriandrum Urtinktur - 3 x täglich 5 Tropfen direkt in den Mund oder auf einem Kunststoff-Löffel

Chlorella-Hau - 3 x täglich 2 Tabletten

Die vier Medikamente kosten zusammen ca. € 65,-.
Während der gesamten Ausleitungsphase sollte viel mineralarmes Wasser getrunken werden (ca. 3 Liter / Tag).

nach oben

| Weiterversorgung

Die weitere Versorgung der von Amalgam befreiten Zähne kann unterschiedlich aussehen.

Die einfachste Art für kleinere Defekt ist die Kunststofffüllung (s. Zahnerhaltung / Füllungstherapie). Für größere Defekte bieten sich laborgefertigte Elemente, wie Inlays, Teilkronen oder Kronen an, wobei die Versorgung mit Goldinlays -soweit möglich - die beste Versorgung darstellt im Hinblick auf Zahnsubstanzerhalt, Funktionalität und Langlebigkeit.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter Zahnerhaltung / Füllungstherapie, Zahnerhaltung / Einlagefüllungen und Zahnersatz / Kronen bzw. Zahnersatz / Teilkronen.

nach oben